Ecosan Kurse für Entwicklungsländer
Zusammen mit der lokalen indischen Partnerorganisation „Ecosan Services Founda-tion“ und der Unterstützung des GTZ Ecosan Programms hat sich die seecon die weltweit führende Stellung im Bereich Aus- und Weiterbildung in Ecosan in Entwicklungsländern gesichert.
Unter dem Begriff “Ecological Sanitation” oder kurz “Ecosan” versteht man nachhaltige Ab-wassermanagementsysteme, bei denen Wasser und Nährstoffe aus Abwässern rezykliert und wiederverwertet werden. Das Ziel ist es, in Kreislaufsystemen das Wasser und die Nährstoffe wieder in die Landwirtschaft zurückzuführen, wo sie herkommen dringend benötigt werden. Ecosan ist eine etablierte, kostengünstige und ökologisch wie auch sozial nachhaltige Alternative, welche dazu beitragen kann, Probleme im Abwasserbereich nachhaltig zu lösen.
Um dem Mangel an qualifizierten Personal, welches Ecosansysteme in den Ländern des Südens implementieren kann, entgegenzuwirken, bietet die seecon Trainingskurse für lokale Akteure im Bereich Ecological Sanitation an. Verschiedene Ecosan Training Kurse (siehe Grafik) wurden speziell für Länder des Südens entwickelt und werden weltweit angeboten. Diese reichen von einem dreitägigen Einführungskurs bis zu einem ausführlichen „Training of Trainers“ Programm für Ingenieure und Ausbilder im Bereich Abwassermanagement.
Neben den standardisierten Kursen, werden auch massgeschneiderte Kurse für spezielle Zielgruppen und Wünsche angeboten. 15 Kurse wurden bis anhin in Indien, auf den Philippinen, in Sri Lanka, Nepal und für Teilnehmer von den Malediven und Bhutan durchgeführt. E-learning Kurse für ein weltweites Publikum gehören ebenfalls zum Portfolio. KundInnen sind u.a. Organisationen wie die GTZ, die Indische Regierung, die WHO, das Internationale Rote Kreuz, die EU, verschiedene indische Bundesstaaten und das Gesundheitsministerium des Königreichs Bhutan. Bis heute wurden mehr als 450 Leute ausgebildet, welche mittlerweile schone eine Vielzahl von verschiedenen Ecosan-Projekten implementieren und das Wissen über nachhaltige Abwassermanagementsysteme in ihren Heimatländern verbreiten konnten.
Kontaktperson
Johannes Heeb
Michael Kropac
